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ISBN/EAN: 978-3-690-90188-8
Format: EPUB
DRM: Nicht vorhanden
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Auflage:
2. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
302 S., 0.68 MB
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Sinful Obsession

eBook - Eine spicy Enemies to Lovers Mafia Romance, Überarbeitete Ausgabe, Überarbeitete Ausgabe

9,99 €
inkl. MwSt.

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Beschreibung

„Wovor ich wirklich Panik hatte, waren seine Lippen, die meinen schon wieder so nah waren, dass ich sie praktisch schon schmecken konnte. Und das wollte ich nicht. Nicht noch einmal …“

Die packende Dark Romance über einen Deal zwischen Verlangen und Vernunft, bei dem es keine Gewinner geben kann.

Estelle: Ich gehöre ihm. Weil er es so will. Und weil ich keine Wahl habe. Wie meine beiden Schwestern wurde ich entführt, um die kaltblütigsten Killer der Bratwa zu heiraten. Niemand wird uns retten und ich würde eher sterben, als mich Männern wie ihnen zu unterwerfen. Doch Maxton Heels Berührungen hinterlassen Brandspuren auf meinem Körper und ich hasse mich dafür, dass ich sie will. Was soll ich also tun, wenn der Mann, den ich fürchte und gleichzeitig will, der Einzige ist, der uns retten kann?

Maxton: Ich brauche keine Frau. Schon gar nicht eine wie sie. Aber ich brauche sie, um den Mord meines Vaters aufzuklären und den falschen Don zu stürzen. Doch Estelle lenkt mich ab. Ihre Augen, ihr sinnlicher Mund und ihr verdammter Körper. Je länger sie bei mir ist, desto mehr will ich ihre stolze Fassade brechen. Will sehen, wie sie die Kontrolle verliert – bevor wir beide mit unserem wahnsinnigen Deal untergehen.

Dies ist eine überarbeitete Neuauflage des bereits erschienenen Titels Riskantes Versprechen.

Erste Leser:innenstimmen
„Die Chemie zwischen Estelle und Maxon sprüht förmlich, während sie sich gemeinsam gegen dunkle Machenschaften stellen. Kurzweilig und absolut empfehlenswert!“
„Eine faszinierende Mafia Romance über Mut, Liebe und die Macht der Überzeugungskraft!“
„Liz Rosen entfaltet eine packende Enemies to Lovers Geschichte voller Geheimnisse und unerwarteter Allianzen.“
„Eine komplexe Dark Romance, die die düstere Welt der Bratwa und eine mitreißende Liebesgeschichte miteinander vereint.“

Leseprobe

Prolog

Maxon

Ein Jahr zuvor …

Ich hatte schon viele Menschen auf brutalste Art und Weise getötet. Der Tod war mir in meinem Milieu nichts Neues. Er besuchte uns täglich und jedes Mal war ich froh, dass nicht ich derjenige war, der ihn heute begleiten musste.

Nein, nicht jedes Mal.

Gerade hätte ich ihn wie einen alten Freund begrüßt, ihn in die Arme geschlossen und wäre freiwillig mit ihm gegangen, wenn das bedeutet hätte, dem Schmerz zu entfliehen, der sich in meiner Brust breitmachte. Ich kannte die Schreie, die Menschen ausstießen, wenn sie Stück für Stück zerschnitten, zerteilt und durchlöchert wurden. Hohe, flehende Schreie, die sich ins Trommelfell bohrten und sich im Gehirn für immer festsetzten. Laute, die man niemals wieder vergaß. Das Kreischen einer Mutter nach ihren Nachkommen. Das Betteln eines Ehemannes, wenn er zusehen musste, wie seiner Frau Unaussprechliches geschah. Das Wimmern eines ängstlichen Kindes. Und ich wusste, wie es roch, wenn Fleisch verbrannte, Haut angesengt wurde und Haare in Flammen aufgingen. Das Feuer hinterließ immer einen widerwärtigen, blutigen Geruch nach Eisen, Kohle und Ruß. Als würde jemand verdorbenes Fleisch auf einen Grill legen und es solange darauf liegen lassen, bis von dem Stück nicht mehr übrig war als ein Häufchen Asche. Der Gestank biss in der Nase, setzte sich dort fest und blieb selbst Tage danach bestehen, sodass ich auch Wochen später immer noch glaubte, die Leichenreste riechen zu können.

Normalerweise war das für mich in Ordnung. Es waren eben nur genau das: Leichenreste. Unbedeutende Gestalten, wertlose menschliche Körper. Abtrünnige, die es verdient hatten, dass auch der letzte Rest von ihnen von dieser Erde verschwand. Doch an der jetzigen Situation war gar nichts normal. Ich war es nicht gewohnt, das Opfer zu kennen. Der angebrannte, stechende Geruch vermengte sich mit dem Aftershave, das er immer getragen hatte. Der Gestank kroch mir tief in die Nase. Mir drehte sich der Magen um. Der Ekel vermischte sich mit dem Schmerz in meinem Inneren. Beides brachte mich zum Würgen. Am liebsten hätte ich mich übergeben, um meine eigenen Gefühle loszuwerden, doch ich bezweifelte, dass das wirklich helfen würde. Also starrte ich stattdessen auf das bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Fleisch vor meinen Füßen, das große Ähnlichkeit mit Erbrochenem hatte. Die Klumpen, die stellenweise nur noch mit Haut und Fleisch überzogen waren, lagen in einer Lache aus Flüssigkeiten, von denen ich nicht sagen konnte, was genau sie waren. Blut beschrieb es am besten, aber nicht gänzlich, immerhin schwamm in dem dunklen Rot auch eine gelbliche Masse. War das Körperfett? Nicht, dass er davon viel gehabt hätte. Er.

Ich war siebenundzwanzig Jahre alt, aber ich schaffte es dennoch nicht, seinen Tod beim Namen zu nennen. Ich machte aus ihm einen Unbekannten. Dabei hatte ich ihn besser gekannt als irgendjemand sonst in diesem Raum. Ich war seine rechte Hand gewesen, sein Eingeweihter, dem er alles erzählen konnte, dem er uneingeschränkt vertraut hatte.

Ich war sein Sohn.

Vergangenheit. Denn nun war er tot. Von ihm war nichts weiter übrig, als blutige, fleischige Reste auf dem Boden und dem Bett. Als wären die irdischen Überreste mit Absicht überall verteilt worden. Sie waren durch die verkohlte Matratze getropft. Sie taten es immer noch.

„Es war ein Unfall, ein schrecklicher – gar keine Frage – und wir müssen herausfinden, wie das Feuer entstehen konnte – aber es war eben nur ein Unfall.“ Die Stimme von Onkel Roman schallte durch den Raum und unterbrach meine Gedankengänge damit für einen Moment. Ich riss meinen Blick von der Leiche vor mir los und hob den Kopf. Ich fixierte die grünen Augen, die meinen so ähnlich waren, und suchte darin nach demselben Schock, den ich empfand. Dad war gestorben. Verbrannt in den Flammen, von denen bisher niemand wusste, woher sie gekommen waren. Dieser Raum war besser gesichert als jede militärische Einrichtung, Dad war schließlich nicht irgendjemand. Nein, er war der Don der Heels Bratwa. Der Organisation, die seit Jahren fest in der Hand meiner Familie war, und über den ganzen Untergrund von Michigan herrschte. Einer Organisation, der nun ihr Anführer fehlte, bis der nächste Don aus der Asche des alten emporstieg.

Das würde nicht lange dauern.

Onkel Roman hatte sofort reagiert, als die Nachricht des Feuers die Runde gemacht hatte. Er war sogar vor mir hier gewesen, weil ich noch von der Frau heruntersteigen musste, in der ich bis vor Kurzem noch meinen Schwanz vergraben hatte.

Tränen brannten in meinen Augen. Hatte ich mich jemals vor mir selbst dafür geekelt, jede Nacht eine andere Schlampe mit in mein Bett zu nehmen? Ich konnte mich nicht daran erinnern. Aber in dem Augenblick, als Ty wie ein Wahnsinniger an meine Tür geklopft und flehend verlangt hatte, dass ich mit in Dads Schlafzimmer kam, hatte sich die Feuchtigkeit der Frau wie pures Gift an meinem Schwanz angefühlt. Ätzend und schmerzhaft. Ich war aufgesprungen und hinter Ty her geeilt. Ob sie immer noch oben in meinen Räumen lag und darauf wartete, dass ich zurückkam? Wahrscheinlich. Das Haus war ein verdammtes Labyrinth. Niemand kam hinaus, ohne dass er von jemandem begleitet wurde, der den Weg kannte. Genauso wenig wie einer hineinkommen konnte, ohne Einladung oder Lageplan. Dennoch musste es irgendjemand geschafft haben, dieses Feuer zu legen. Und wenn es niemand von außerhalb sein konnte, dann war der Mörder noch hier.

„Er wurde zerteilt.“ Meine Stimme war leise. Die Worte waren nicht für jemand anderen bestimmt gewesen. Nein, sie waren nur für mich. Es laut auszusprechen, half mir beim Denken. Ein Teil von Dad – der größte – lag verkohlt auf den Überresten, die am Bettende thronten und irgendwann einmal ein Kissen gewesen sein mussten. Aber weitere Leichenreste befanden sich weiter unten, obwohl Dads Körpergröße keine zwei Meter bemessen hatte. Das musste bedeuten, dass er bereits in zwei Hälften zerteilt gewesen war. Oder? Fuck, ich hatte davon keine Ahnung. Knochen wurden durch Feuer brüchig. Das wusste ich. Aber konnte es auch einen Körper in der Mitte durchtrennen und den Kadaver im Raum verteilen? Nein, das war Bullshit! So gut hatte ich dann doch im Biologieunterricht aufgepasst.

„Du hast Articus gehört. Das Feuer hat ihn so zugerichtet.“ Roman machte eine wegwerfende Handbewegung. Ein Lächeln zierte seine Lippen, obwohl mein Bruder nur wenige Meter mit gesenkten, bebenden Schultern neben ihm stand und zu verbergen versuchte, dass er um seinen Don, seinen Dad, sein Idol weinte. Tys Schluchzen war kaum wahrnehmbar, aber ich hörte es trotzdem. Ich wollte ihn trösten, aber bevor ich mich auf ihn zubewegen konnte, huschte eine Gestalt an ihn heran und legte einen Arm um seinen zitternden Körper. Der Anblick beruhigte mich und ließ die Übelkeit ein wenig vergehen. Ja, Dad war tot, aber wir hatten immer noch uns. Ty, Lucius und ich. Wir würden das überstehen. Als Brüder. Irgendwie.

„Stimmt das, Art?“ Ich drehte den Kopf ein Stück. Gerade genug, um Articus im Augenwinkel zu sehen, aber meinen Onkel gleichzeitig nicht aus den Augen zu lassen. Irgendwas stank hier und damit meinte ich nicht die klebrigen Leichenreste, die wie zäher Kaugummi auf der verkohlten, aufgerissenen Matratze verteilt waren, d...

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